Die Zukunft des Bauens.

Bau weise.

„Von den 7,4 Milliarden heute auf der Erde lebenden Menschen sind zwei Milliarden noch im Kindesalter, also weniger als 16 Jahre alt. Diese zwei Milliarden werden in den kommenden 16 Jahren eigene Wohnungen, Arbeitsplätze, Infrastrukturen benötigen.

1930 lebten insgesamt zwei Milliarden Menschen auf der Welt. Das bedeutet, dass wir in den nächsten 16 Jahren die Welt von 1930 nochmals bauen müssen. Würden wir das nach bundesdeutschem Standard machen, dann bräuchten wir hierfür 1.000 Milliarden Tonnen Beton und Ziegel. Diese sind weder verfügbar noch produzierbar.

Es ist höchste Zeit, das Bauen neu zu denken.“

Werner Sobek
anlässlich der Verleihung des Fritz-Leonhardt-Preises am 4. Juli 2015

Die Bauindustrie am Beispiel Deutschlands.

  • Verbrauch an natürlichen Ressourcen 60%
  • Erzeugtes Müllvolumen 50%
  • Verbrauch fossiler Energie 35%
  • Erzeugte CO2-Emissionen 35%

Diese wenigen Zahlen zeigen eindrücklich die Bedeutung des Bauwesens für unsere Umwelt. Angesichts der zur Neige gehenden Ressourcen und den Folgen der Erderwärmung können und dürfen wir nicht mehr so bauen wie bisher. Unsere Häuser müssen wesentlich leichter werden als bislang. Sie müssen langfristig haltbar, aber natürlich auch vollständig rezyklierbar sein. Und sie dürfen keine CO2-Emissionen mehr erzeugen. Darüber hinaus gilt: Wir müssen wesentlich schneller und besser bauen, als dies bis heute der Fall ist. Allein in Deutschland müssten in den kommenden Jahren 400.000 neue Wohnungen entstehen – jedes Jahr. Und diese neuen Wohnungen müssten für den Normalverdiener erschwinglich sein. Mit den heutigen Methoden und Techniken lässt sich dies nicht erreichen.

Das Gebot der Stunde: konsequente Nachhaltigkeit.

Die von der Weltgemeinschaft verabschiedete Agenda 2030 ist ein Fahrplan für die Zukunft. Ihr Leitziel ist es, weltweit menschenwürdiges Leben zu schaffen. Dies umfasst ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungsaspekte. aktivhaus nimmt sich der Bereiche des Bauens an.

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